… eine Catch-Phrase, die ich nun zum 50.000x nutze… aber ich werde ihr nicht überdrüssig. Zu herrlich ist es mit anzusehen, wie sich der englische Fußballstolz in Selbstmitleid und traditionsgemäß im Deutschenhass suhlt. Und die britische Presse betreibt, was sie von Haus aus gut kann: Kraut-bashing und (mal gute, mal schlechte) Wortspiele […aber momentan wird hier eh alles besser gespielt als Fußball].
ODER
Daily Telegraph (Mannschafted? good God!)
Hab ich doch am Flughafen einen Engländer in Rooney-Shirt gesehen?! Und es war nicht drin, was drauf stand… hm… wahre Liebe vergeht nicht… meine Liebe ist und bleibt Prinz Poldi. So!
Ein Phänomen noch, dem ich nicht Herr werde: Ich werde beglückwünscht und geschmäht für den (gigantischen, fantastischen, atemberaubenden, überaus verdienten) Sieg der deutschen Mannschaft. Immer ein Thema, immer ein Seitenhieb wert. Wembley ’66 funktioniert nicht mehr gut, um die Menge zum Schweigen zu bringen. Da sind sie immerhin selbst direkt drauf gekommen (und im Grunde ist das auch nicht, wie ich es sehe: Die Jungs waren eindeutig besser und hatten mordsmäßig Schwein. Das ist meine professionelle Meinung als Spielerfrau). Ich frag mich nur, was passiert, wenn die Leute merken, dass ich bei dem 4:1 Triumph gar nicht mitgespielt habe. Ob ich dann keine Glückwünsche mehr bekomme?
Ein Lied, ein Lied!!!!!!


