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Archive for Juni 2009

Der Blog und ich haben uns ein neues Zuhause gesucht… und es hier gefunden. Blümchen an der Wand, nette Farbauswahl – hübsch hier! Und etwas einfacher zu bedienen als die Oberfläche, die ich bisher hatte.

Daher: Die Einträge unten mussten mit umziehen und leiden noch ein wenig unter Jetlag. Aber bislang waren präzise Daten vielleicht auch noch nicht so wesentlich. Einzig bemerkenswert war und ist immer: Geduld behauptet sich als schwere Tugend. Alles dauert einfach immer viel zu lange…

Außerdem: Dieser Umzug hat dann doch schon sehr gut auf meinen in der realten Welt Ende August vorbereitet. Merke: Man vergisst immer irgendwas und sollte sich vorher lieber mal einen genauen Überblick verschaffen, bevor man einfach irgendwelche Kisten (oder virtuelle Seiten) haut.

P.S.: Umzugsmusik war The Hoosiers – Cops and Robbers

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Ich weiß nicht, wie ich das geschafft habe – irgendwann zwischen Erschöpfung vom Freibadschwimmen und Sonnenbaden auf dem Balkon habe ich tatsächlich meine Unterlagen für England sortiert, dabei ein Blatt voller wichtiger Anmerkungen vom DAAD gefunden, von dessen Existenz ist bislang nichts wusste, den Bafög Antrag vorbereitet und nach Shared Houses in Birmingham gesucht. Wobei letzteres etwas ist, vor dem ich mich wirklich noch scheue. Keine Ahnung, wo ich da am besten wohnen soll. Ich habe keine Lust auf eine Campus Unterkunft. Aber welcher Stadtteil kann denn was? Wo dazu dann auch noch viel Studenten sind?! Eine Antwort habe ich dann eigentlich nicht mehr gefunden (wäre auch dolle einfach, dann müsste ich mir ja keine Gedanken mehr dazu machen und das wäre einfach zu untypisch für mich) – der Balkon und das vor-sich-hin-dümpeln war einfach zu verlockend.

Was ich aber gefunden habe, ist eine interessante Seite, die mir vielleicht noch einiges verraten kann. Unter Birmingham Live and Learn gibt es Infos von Studenten für Studenten – wenn man der Sache denn glauben kann. Ich bin Willens, mich da so weit einzuarbeiten, wie es vorab nur geht ;o).

Außerdem noch mal ausgechekt: Die Guild of Students. Unglaublich riesig, unglaublich viele Gruppen, unglaublich coole Projekte. Mensch, da werden sich doch ein paar Engländer finden lassen, die mit mir sowas wie Freundschaft eingehen möchten! Vielleicht was mit Sport? Hockey? Irgendwie muss sich doch meine verbesserte Kondition bezahlt machen. Theatergruppe? Hat in London schon dolle Spaß gemacht. Hm…

Ansonsten: Ich warte immer noch auf schriftliche Unterlagen aus Birmingham. Diese Warterei nervt! Denn – ohne noch eine Ausrede haben zu wollen – ich kann wirklich wenig tun, wenn ich nicht bald einmal etwas Offizielles von der Uni habe. Deutsche Bank Konto kann ich erst mit Einschreibung auf machen, Bafög, Wohnungsmieten… Aber immer ist etwas, oder? Wenigstens ist immer was, sonst wäre es langweilig.

Übrigens. Ich habe gemerkt, ich habe kaum vernünftige Erinnerungsstücke für München. Ich kann doch nicht wieder Zelte abbrechen, ohne vernünftige Erinnerungen einzusacken. Am Wochenende werde ich Fotos von dieser herrlichen Stadt machen und verstehen, was ich da eigentlich hinter mir lassen werde.

P.S.: The author mostly listened to Reverend And The Makers – Open You Window while composing – and chatting with Schmipsi and Heimo.

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Braucht ein Blog eine Einleitung? Angesichts der Tatsache, dass ich jetzt schon eine halbe Stunde versuche, daran vorbei zu kommen, muss ich feststellen: Ja! Nutzt nichts, ist auch schnell getan, muss nur einmal hin und spart dem Leser (dem Autor leider weniger) Zeit – schließlich kann der sich gleich nach den nächsten Zeilen entschließen, ob er vorm Einschlafen nicht doch lieber ein gutes Buch (momentan empfehle ich: Val McDermid und all ihre Tony Hill Romane) lesen oder eine joggende Runde um den Block (… har… knapp zusammengerissen, da war ein verführerischer Kalauer im Anmarsch) drehen soll. Und da der Leser König ist – bitte! Schauen wir uns einmal an, was die Zukunft bringen soll:

Ich habe die feste Absicht diesen Blog mit Erlebnissen, Erkenntnissen, Erleuchtungen und Eindrücke rund um mein Master of Science Studium in Marketing, mein Leben, meine Abenteuer und meine (? Substantive sind ausgegangen – Inspirationen?) in Birmingham, UK zu füllen. Zum Eigenzweck, zur Unterhaltung und Information der Daheimgebliebenen, zur Erinnerung und zur Unterstützung all derjenigen, die ähnliches vorhaben (lieber DAAD-Stipendiat 2010: Ich frage das bei unserem nächsten Treffen ab!).
Von diesen ganz funktionellen Gründen abgesehen: Ich vermisse das Schreiben, bin eingerostet, war mal wesentliche kreativer und pfiffiger, will wieder Schwung in die Finger kriegen – und habe hier sooooo viel Platz all das wieder zu suchen und zu finden.
Wie regelmäßig „regelmäßig“ sein wird ? da nehme ich mir die Freiheit des zukünftigen Studenten.

Auch, wenn es nur noch 3 1/2 Monate bis zum Studienbeginn an der Birmingham Business School, University of Birmingham sind – fühle mich noch massiv am Anfang und wenig in Hast. Am Wochenende war DAAD-Stipendiatentreffen in Bonn. 110 Studenten (davon unter garantiert 80% jünger als ich), die vereint, dass sie 12 Monate lang das coolste, bezauberndste und wohligste Land überhaupt bewohnen und dabei so viel wie möglich lernen möchten: Land of hope and glory – England! All diese Leute einmal geballt zu sehen und sich vortragen zu lassen, dass man so, wie man da sitzt, schon einmal elitär die Nase gen Himmel strecken kann… nisch schläscht. Und informativ obendrein!

Ich rede mir ein, dass ich jetzt nur noch auf meine offizielle, schriftliche Zusage der University of Birmingham warten muss – nachdem die EMail zu keinem besseren Zeitpunkt letzte Woche hätte einfliegen können – um mit allen weiteren Vorbereitungen beginnen zu können. Stimmt natürlich nicht. Ich könnte jetzt schon so viel tun, bin aber ein wenig zu sehr damit beschäftigt mich selbst zu feiern. Was ich vorhabe und nun durchziehen werde, ist die Verwirklichung eines Traums, den ich schon seit sieben Jahren im wachen und schlafenden Zustand träume. Da darf man doch ruhig noch etwas schlaftrunken vor der Realität stehen.
Als nächstes passieren muss (nach der offiziellen Kündigung meiner Arbeitsstelle – aua und Entschuldigung) die Einschreibung in Birmingham (sollte mir das King’s College noch Zusagen werde ich NATÜRLICH nicht schwanken und dennoch nach Birmingham gehen. Da wollte ich hin, da gibt es den besten Kurs und Basta!), der Antrag auf Bafög, Wohnungssuche, Wohnungsvermietung, Versicherungsangelegenheiten, damit der NHS nicht zu nah an mich ran kommt, Kontoeröffnung bei der Deutschen Bank, über die man angeblich bei Barclays kostenlos in UK abheben kann und dann auch vielleicht endlich mal ein realer Besuch in Birmingham. Kein vernünftiger Projektplan. Schon klar. Go with the flow.

Wer mir bis zu meiner Einwanderung in UK bei den Vorbereitungen folgen will: Hier gibt es in den nächsten Wochen wertvolle Background-Infos zu meinem Leben in England. Don’t miss out – sonst stehste in zehn Monaten nackig inne Erbsen und kommst nicht mehr in die Story rein.

Hm, hat es also wirklich eine Einleitung gebraucht? Pf, keine Ahnung. Jetzt ist zu spät!

Gewogener Leser – bis dahin!

P.S.: The author mostly listened to Tomte – „Ich sang die ganze Zeit von Dir“ while composing.

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