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Archive for Juni 2010

When lions become lambs…

… eine Catch-Phrase, die ich nun zum 50.000x nutze… aber ich werde ihr nicht überdrüssig. Zu herrlich ist es mit anzusehen, wie sich der englische Fußballstolz in Selbstmitleid und traditionsgemäß im Deutschenhass suhlt. Und die britische Presse betreibt, was sie von Haus aus gut kann: Kraut-bashing und (mal gute, mal schlechte) Wortspiele […aber momentan wird hier eh alles besser gespielt als Fußball].

Zum Beispiel: The Sun

ODER

Daily Telegraph (Mannschafted? good God!)

Hab ich doch am Flughafen einen Engländer in Rooney-Shirt gesehen?! Und es war nicht drin, was drauf stand… hm… wahre Liebe vergeht nicht… meine Liebe ist und bleibt Prinz Poldi. So!

Ein Phänomen noch, dem ich nicht Herr werde: Ich werde beglückwünscht und geschmäht für den (gigantischen, fantastischen, atemberaubenden, überaus verdienten) Sieg der deutschen Mannschaft. Immer ein Thema, immer ein Seitenhieb wert. Wembley ’66 funktioniert nicht mehr gut, um die Menge zum Schweigen zu bringen. Da sind sie immerhin selbst direkt drauf gekommen (und im Grunde ist das auch nicht, wie ich es sehe: Die Jungs waren eindeutig besser und hatten mordsmäßig Schwein. Das ist meine professionelle Meinung als Spielerfrau). Ich frag mich nur, was passiert, wenn die Leute merken, dass ich bei dem 4:1 Triumph gar nicht mitgespielt habe. Ob ich dann keine Glückwünsche mehr bekomme?

Ein Lied, ein Lied!!!!!!

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Ein Lied! Ein Lied! Man spiele mir ein Lied! Und das gerne auf englisch mit schwedischem Akzent. Denn den habe ich angeblich auch, wenn ich englisch spreche. Na, man ist sich nicht ganz einig: Dänisch?… Hm, in jedem Fall irgendwie… skandinavisch… Ja! Irgendwie schon. Wie ich mir das geholt habe, möchte ich mal gerne wissen…

Da ich viel Blödsinn die vergangenen paar Tage angestellt habe, hier eine Auflistung der Dinge, die ich definitiv NICHt getan habe:

★ einen Baum gepflanzt

★ mir die Knöchel gebrochen, als ich in (für meine Verhältnisse) hohen Hacken durch London gelaufen bin

★ ein Theater besucht

★ eine Bank (oder sonst irgendwas oder irgendwen) überfallen

★ das Richtige

★ vernünftige Musik online eingekauft

★ mit meiner Abschlussarbeit durch gestartet.

Mit allem anderen bin ich mir nicht so ganz sicher. Meine Herren! Es ist Juni und langsam wird’s gruselig: Im September ist der Kleine-Mädchen-Traum vorbei und ich muss mich definitiv wieder meinem Alter angemessen verhalten. Was auch jetzt schon keine schlechte Idee ist.

Morgen geht’s auf’s Vale Fest. Glücklicher Weise ist mit mir ja nie was einfach; deswegen fühle ich mich bereits heute etwas kränklich… ah, Mann! Das kann ja keiner mit anhören, dieses Gejammere. Ich hör auf.

Oh, aber das noch: Mentalnotiz! – Es werden zu viele Fotos gemacht, es gibt zu viele Social Networks und ich weiß passe nicht genug auf. Eine Kombination, die nicht gut ist. So – Schluss.

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