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Archive for Juli 2010

… diesmal was für aufe Ohren. Ich hab Audioboo ausprobiert… weil ich dachte, es sei witzig. Aber der geneigte Leser weiß ja, dass mein Humor eine ganz eigene Dimension hat. Gut, egal. Verschenkte Zeit gibt es nicht, also Upload für das Ding. [No google translate for audio?! uh, sorry…that was unintentional, really… but I dropped in words like „cool“ or „native“… just for your benefit.]

Gut, genug des geschriebenen Worts. Lasst Stimmen sprechen!

Klicken und HÖREN:

So, genug Medienelemente…

obwohl… noch das hier… bitte, bitte!!!

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Beste Situation EVER: Irgendein Hintergrundgeräusche wollte sich heute am frühen Abend nicht ganz mit den zarten Indie-Rock Lauten aus meinen Kopfhörern mischen. Kopf schief gelegt, Hörmuschel gelupft… klingt wie… Geschrei? Tier? Mensch? Oh no… rythmisches Geschrei. Unnatürlich Laut, aber – schließlich gilt – jedem das seine (selbst, wenn wir hier von einem Echo in einem Innenhof aus ca. zehn Häusern und ca. 100 Fenstern sprechen… vielleicht brauchen manche das Publikum). Aus meiner Sicht gab es nicht mehr zu tun, als zu schmunzeln und den Kopfhörer wieder aufzusetzen. Sah jemand mit ähnlicher Innenhoflage anders. Zehn Minuten später, rhythmisches Geschrei war mit einem letzen Aufschrei verebbt, habe ich wieder den Kopfhörer angehoben. Diesmal war es der ältere, irische Herr von der Rezeption, der vor unseren Fenstern brüllt. Wer da geschrien habe, wollte er wissen. Ob jemand verletzt sei? Alles in Ordnung? Ich hatte nicht das Herz, ihm meine Interpretation der Situation zu schildern. War auch nicht nötig, er hat sich Unterstützung von der University Security kommen lassen. Er hat Recht. Man weiß ja nie.

Eine Mitbewohnerin von mir ist vorgestern ausgezogen (sie war es also nicht). So langsam geht hier alles zu Ende. Das letzte Foto einer WG, die zwar zweckmäßig, dafür aber auf ihre Art und Weise sehr gelungen war.

In sechs Wochen muss aufgewacht werden; ich weiß nur nicht, zu was ich aufwache. Denn momentan kann es sein, dass eine Rückkehr in die Heimat nötig sein wird. Ich brauche so dringend ein Erfolgserlebnis, dass es nicht mehr auszuhalten ist. Idealer Weise meine ich damit einen Job, der auch noch cool ist.

Und nach meinem letzten London-Besuch mit meiner Mutter vor 1 ½ Wochen brennt mir die Stadt wieder unter den Nägeln. Nur ein, zwei oder drei Jahre. Nur ein bisschen dahin driften. Noch ein bisschen nicht ankommen müssen. Wovor ich weglaufe, weiß ich nicht. Leider weiß ich auch nicht, wohin ich renne.

Erst mal jedenfalls nicht in den Innenhof.

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