Feeds:
Beiträge
Kommentare

Posts Tagged ‘feiern’

Das war schön! Es war sogar richtig toll!!!! So viel cooler und spaßiger, als ich es zu hoffen gewagt hatte, mit so vielen lieben Leuten, die an mich gedacht haben und mir einen super-genialen Tag beschert haben! 10 Ereignisse, die den B’day in B’ham so wundervoll gemacht haben:

1. Fireworks – personalised for you

Ein großer Vorteil, wenn man am 06. November Geburtstag hat, ist die Tatsache, dass der eigene Ehrentag an die traditionale Guy Fawkes Bonfire Night andockt. Man muss sich also nur am 5. November in kuscheliger Gruppe in den Regen stellen und so tun, als seien all die Menschen, die Kirmes und natürlich das Feuerwerk einzig und allein dafür da, um den eigenen Geburtstag schon mal gebührend anzufeiern. Hat fantastisch geklappt mit dem Einbilden. Ich habe nach dem Ende des Vale Fireworks auch allen brav gedankt.

2. Guild of Students – because you’re worth it

Das war ein Späßchen! Nach dem Vale Firework sind wir etwas patschig-matschig in die Guild zurück getrottet, wo bereits eine Horde 20jähriger Trinkspiele mit den £1 Biermischgetränken gespielt hat. Wir (Lucy, Natalie, Eric, Lindsay und ich – Foto gibt’s nicht, ich sehe auf dem einzigen, dass ich habe, absolut unakzeptabel aus) haben uns natürlich nicht lumpen lassen und gleich nachgezogen: Becher in die Mitte, Münze einmal auf den Tisch auftitschen lassen und hoffen, dass sie in das in der Mitte stehende Bierglas hüpft. Wenn nicht, etwas von dem eigenen Getränk in das Glas kippen, wenn die Münze rein geht: PROST! für den Nebenmann. Der darf das Glas mit ekeligster Mischung samt Münze für ein frohes Ex-Und-Hopp zum Munde führen. Nur fair! Ein Glück, dass wir alle ohnehin Biermischgetränke hatten. In der Guild (die Bar heißt, wie unsere Glockenturm in Studentensprache „Joe’s“) habe ich dann auch meine Bekanntschaft von Samstag (wir erinnern uns: „Sabine?! Is that…. foreign or something?!“) wiedergetroffen. Undergraduate in Geologie. Niedlich (im Sinne von beschützenswürdig). In fröhlicher Runde und ohne Geologie-Studenten, der Dank ordentlichem Biergenuss sicher schon ein ganzes Bergmassiv vor sich gesehen hat, haben wir dann die 12-Uhr-Hürde übersprungen. Das war nett!!!! Und ja, ich war etwas angetüdelt.

3. Free as a bird – don’t bother with carrers

Am morgen schön Päckchen von der Mama ausgepackt, ein paar Tränchen der Rührung verdrückt (natürlich gleich facebook und Mobile gecheckt [nein, ich habe kein deutsches Handy mehr. Die, die sich augenscheinlich nicht gemeldet haben, haben vielleicht dahin was geschickt?! Hach, was weiß ich?!]) und dann einfach mal nicht zur Uni gegangen. Ich werde doch nicht 27 um mich dem Sklaventum eines Stundenplans zu unterwerfen! Bitte!!!

4. Spend all your money

So viel war es dann nicht, aber immerhin habe ich ziemlich viele Geschäfte abgeschnuppert, nachdem ich in einem netten Café an der Custard Factory meine heiß geliebte Neon (war im Päckchen von Mama) gelesen habe. Ergebnis der Shopping-Tour: Ein Rock, eine Strickjacke, ein Buch, ein Glätteisen. Erfolgreich!

5. Wagamama with a friend

Wie ich diese Restaurant-Kette liebe!!! Wagamama Gerichte könnte ich ungelogen jeden Tag in mich rein knallen. Absolut perfekt! Umso schöner, wenn man Genuss und Erlebnis mit einem so lieben Menschen wie Katharina teilen darf. Danke dafür! Und für die Schneekugel! Danach habe ich weiter geshoppt, bis es dann Zeit war zurück zur Uni zu kehren (doch noch Einsicht!) und eine wundervolle Lecture Marketing Research (3h) über mich ergehen zu lassen.

6. Birthday wishes via Birthday cards

Großartige Idee zurück in die Uni zu gehen! Da habe ich nämlich (anscheinend eine britische Tradition?!) Geburtstagskarten bekommen!!! Machen „wir“ das nicht nur, um ein Geschenk zu begleiten, oder unserer Glückwünsche per Post zu versenden? Hm, hier bekommt man die besten Karten überreicht. Großartig! Ich bitte um besonderes Augenmerk auf Robs Karte. Fast ja schon wieder nett… fast.

7. Let all the happy people sing!

Wofür es sich außerdem noch gelohnt hat: Lucy ist in der Pause der quälenden drei Stunden Langeweile zum Prof. vor und hat ihn überredet gleich mal der versammelten Mannschaft von ca. 100 Studenten zu verkünden, dass ich Geburtstag habe! Und die Bagage weiß ja, was sich gehört: es wurde eifrigst ein Geburtstagsständchen für mich angestimmt. Ja, kann schon sein, dass ich rot geworden bin. Bless them!!!!

8. Dinner with flatmates – love them!!!!

Die WG hat (mit Unterstützung von Freunden aus Flat 17) gekocht !!! Wie süüüß is das! Ich habe ihnen die Überraschung (als die das Essen geplant war) leider am Mittwoch versaut, als ich die WG meinerseits zum Geburtstagsessen einladen wollte. Da mussten sie leider die Fassade einreißen lassen und mir erzählen, was sie geplant hatten. Aber: Ich fand’s ohne „Überraschungseffekt“ viel besser. So konnte ich mich doch viel länger und ausgiebiger (vor-)freuen. Die Mädels sind einfach der Wahnsinn! Ein Glück, dass ich eine so nette WG erwischt habe. Und ich hoffe sehr, dass der Frieden anhält. Es gab sogar eine Torte und drei Wünsche beim Auspusten (chinesische Sitte: zwei Wünsche muss man aussprechen, den dritten behält man für sich… ich habe mir keine Eigentumswohnung gewünscht, Das schien mir egoistisch.). Großartige Torte und noch ein chinesischer Nachtisch dazu… da weiß ich nicht so recht… aber alleine, dass es fünf Stunden braucht, um ihn zuzubereiten… Hut ab! Wir hatten wirklich wahnsinnigen Spaß! Und das alles in einem absolut internationalen multi-kulti Umfeld. So international habe ich noch nie Geburtstag gefeiert.

9. Have Facebook and you’ll feel the love oft he world

Also, man kommt sich ja doch so ein wenig vor, wie ein Rocker. Alleine, dass sich so viele Leute die Zeit genommen haben, mir zu gratulieren, ist lieb! Natürlich ersetzt oder balanciert das nicht die Tatsache aus, dass die Stimmen anderer doch schmerzlich gefehlt haben. Aber vielleicht ist das wirklich wieder einmal der Beweis: Das Leben auf der anderen Seite des Kanals geht auch ohne mich weiter. Oder es bedeutet: Egal, wie häufig man betont, dass man kein deutsches Handy mehr hat, einige verstehen es nie.

10. Don’t grow up

Älter, aber nicht weiser. Habe ich mir doch heute so gedacht: Wieso denn eigentlich vernünftig werden?! So ein Quatsch! Ich mache trotz großer Anstrengungen doch gerade wieder dumme Sachen. Kann ich sie auch gleich 100%ig machen. Ich mag jetzt zwar 27 sein, aber irgendwas an mir (wenigstens mein Verhalten), darf gerne länger 25 bleiben. Vielen lieben Dank noch mal an alle, die meinen Tag in der Fremde so anheimelnd gemacht haben!!! xxx (Have a drink!)

Advertisements

Read Full Post »

Ich will jetzt nichts dramatisieren oder gar weinerlich werden (… HAHAHA…), aber jüngste Ereignisse gepaart mit vorausschauenden Blicken in die Zukunft lassen mich nachdenklich werden. Keine Gute Zeit (nach Mitternacht), um sein Ambitionen und Lebensweise unter die Lupe zu nehmen. Aber es ist wie mit Aufräumen oder Putzen: Wenn der Wille einmal da ist, sollte man ihn an die Kette legen und sich zum Diener machen. Egal wie spät.

Ich werde am Freitag 27 Jahre alt. Meine Mutter hat mich geboren, als sie so alt war wie ich am Ende der Woche sein werde. Ich bin im Durchschnitt vier Jahre älter als die Leute, die mich gerade und in den nächsten 10 Monaten umgeben. Und ich frage Dich, lieber Leser, wenn wir diese kleine Verjüngungskur bedingt durch geduldiges Umfeld jetzt nicht nutzen, wann werden wir es wieder tun? Schade nur, dass ich doch gerade hier und jetzt vernünftig werden wollte.

Na, wie es auch sein mag, habe ich das Gefühl, dass es nun doch endlich einmal Zeit ist für die „20-things-to-do-before-you’re-30“ Liste. Man muss doch Ziele haben, oder etwa nicht? (Nicht aufgelistet nach Wichtigkeit – da würde ich ja durchdrehen):

1. Einen Trampolin-Kurs belegen.

2. Spanisch so lernen, dass ich wenigstens einfache Unterhaltungen führen kann.

3. Eine Behausung mit Wohnküche und rotem Sofa bewohnen – und NICHT teilen.

4. Endlich einmal rausfinden, was so spannend daran sein soll beim Sport lediglich zuzusehen.

5. Auf einer Weihnachtsfeier betrunken Lieder singen (… gut… fast halb schon passiert).

6. Endlich mal die Buddenbrooks lesen, verdammt! (ah, und Günther Grass… ist ja schon fast peinlich).

7. Eine One-Year-Travel-Card für Transport of London besitzen.

8. Ein Eichhörnchen füttern.

9. Nicht mehr so schnell über fremde Leute urteilen.

10. Eine Sportart finden, in der ich wirklich gut bin.

11. Endlich nicht nur erkennen, sondern auch entsprechend handeln: JA, Süßigkeiten SIND ungesund, egal wie gerne ich sie esse.

12. Meine Meinung sagen, aber dennoch milde mit meinem Umfeld umgehen.

13. Mir meine eigenen Versprechen halten.

14. Ein komplettes Ben Sherman Outfit besitzen.

15. Einen Cockerspaniel adoptieren.

16. Wirklich jeden Tag einschlägige Marketing-Fachmagazine lesen.

17. Zimmerpflanzen haben.

18. In einer Party-Nacht behaupten ich sei Sylvia aus Schweden.

19. Einmal um die Welt reisen.

20. Ein bisschen mehr positive Energie in die Welt hinaus tragen.

 

Hach, schön war’s. Und noch viel schöner: Ich habe gigantische drei Jahre Zeit! Easy!!!! Danke fürs dranbleiben. Ich kann nicht versprechen, dass ich über Fortschritte in allen 30 Punkten zeitnah berichten werde. Aber sobald ich ein Eichhörnchen gefüttert habe, wird es hier stehen!

Read Full Post »